Borota Consulting - Blog

Sprache schafft Wirklichkeit

Schon lange ist eines meiner Schwerpunktthemen in meiner Arbeit als Trainern und Beraterin für Interkulturelle Kommunikation die „Rassismuskritische Sprache“. Ob in der Politischen Bildung oder in der Hochschulbildung – das Thema ist für viele Menschen beruflich oder privat ein aktuelles Thema und verzeichnet seit vielen Jahren starke Nachfrage.

Das gemeinsame Arbeiten ist meist erhellend und bereichernd, aber auch fordernd, handelt es sich doch um ein gesellschaftlich und politisch hochrelevantes Thema, von dem wir am Ende alle betroffen sind, ob wir nun selber Diskriminierung und Rassismus erfahren oder als Menschen, die wir Teil der Gesellschaft sind und gefragt sind, eine Haltung zu entwickeln und entsprechend ins Handeln zu kommen, wenn wir miteinander friedvoll und gemeinschaftlich leben wollen.

In meinen Seminaren geht es um Sprache und um Rassismus und um die Frage, wie beide in Zusammenhang stehen. Es geht aber noch um viel mehr: um Frames und Framing und den enormen Einfluss von Framing auf unser Denken, um die Frage, wie Vorurteile und Stereotype entstehen und was das mit Diskriminierung zu tun und um Intersektionalität und die Reflexion, an welchen Stellen jede:r von uns privilegiert oder deprivilegiert ist. Wir schauen uns Definitionen von Rassismus an, auch antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus werden beleuchtet. Spannend ist dann die Frage, welche Rolle Sprache hier spielt und wo uns Ausdrücke und Begriffe begegnen, die nach wie vor rassistische Wissensbestände transportieren, aber auch, welche Alternativen wir finden können. Ähnlich werfen wir einen Blick auf rechtspopulistische Sprache und hier typischerweise vorkommende Kommunikationsmuster. Schließlich begeben wir uns intensiv auf die Suche nach Handlungsoptionen für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch und engagiertes und couragiertes Handeln und entwickeln einen kritischen, aber immer auch zuversichtlichen Blick auf die Zukunft.

Immer wieder bin ich beeindruck davon, wie engagiert die Teilnehmenden und Studierenden sind, die in der vertrauensvollen Atmosphäre einer kleinen Gruppe umfänglich Gebrauch machen von der Möglichkeit des Austausches, der Diskussion und des Dialogs. So sehe ich zum einen, wie gut sich Kreativität, neue Ideen für eine schwierige Realität, ein Dialog auf Augenhöhe und neue Zuversicht darüber entwickeln, wenn man den Raum dafür gibt. Zum anderen denke ich, dass wir mehr Angebote wie diese brauchen, um gute Aussichten auf unsere Gesellschaft zu entwickeln.

Und was an der Hochschule oder im Seminar geht, geht auch in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation. Sie möchten, dass rassismuskritische Sprache auch in Ihrem (internationalen) Team eine Rolle spielt, damit alle Mitarbeitenden, aber auch alle Menschen, mit denen sie zu tun haben, sich in einem diskriminierungsfreien Raum sicher fühlen? Dann sprechen Sie mich gerne an. Ich entwickele für Sie ein maßgeschneidertes Konzept.

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